Revolution bei e-TOLL: Die EURO-Norm allein rettet die Kasse der Spediteure nicht mehr!
Bei den Straßengebühren steht ein echtes Erdbeben bevor. Das Infrastrukturministerium plant tiefgreifende Änderungen, die vor allem ältere Flotten hart treffen können. Nach dem neuen Gesetzentwurf (UC74) werden die Regeln im e-TOLL-System kaum wiederzuerkennen sein. Was genau erwartet uns?
Bei den Straßengebühren steht ein echtes Erdbeben bevor. Das Infrastrukturministerium plant tiefgreifende Änderungen, die vor allem ältere Flotten hart treffen können.
Nach dem neuen Gesetzentwurf (UC74) werden die Regeln im e-TOLL-System kaum wiederzuerkennen sein. Was genau erwartet uns?
🔹 Neue Struktur: Die Gebühr wird in 3 Teile aufgeteilt. Zur bisherigen Infrastrukturgebühr kommen Kosten für Luftverschmutzung sowie eine völlige Neuheit hinzu – eine von den CO2-Emissionen abhängige Gebühr.
🔹 Fünf Emissionsklassen: LKW werden einer von 5 neuen CO2-Klassen zugeordnet. Die Zuordnung hängt unter anderem vom Datum der Erstzulassung und den individuellen Emissionen des Fahrzeugs ab.
🔹 Keine festen Sätze: Die Emissionsklasse ist nicht für immer festgelegt! Die Klassen 2 und 3 werden alle 6 Jahre einer verpflichtenden Neuklassifizierung unterzogen.
🔹 Strenge Kontrollen: Die KAS (die polnische Finanz- und Zollverwaltung) wird die Fahrzeugpapiere und die CEPiK-Datenbank (das zentrale polnische Fahrzeug- und Fahrerregister) genau unter die Lupe nehmen, um die Richtigkeit der Daten zu überprüfen.
Die Regel ist einfach: Je sauberer der LKW, desto geringer die Mautkosten. Die größten Vergünstigungen erhalten emissionsfreie Elektro-LKW. Zwar soll das Gesetz erst im dritten Quartal 2026 in Kraft treten und konkrete Sätze pro Kilometer fehlen noch, doch Spediteure müssen schon jetzt über die Zukunft ihrer Flotten nachdenken.
🤔 Ist die Kopplung der Gebühren an CO2-Emissionen ein Schritt in die richtige Richtung für die Umwelt oder ein Urteil gegen kleinere Transportunternehmen?