Geplante e-TOLL-Erhöhungen: bis zu +42 % und Mautpflicht auf weiteren 645 km?
Das Finanzministerium bereitet neue Wege vor, Haushaltslöcher zu stopfen – und nimmt wieder einmal die Transportbranche ins Visier. Im frisch veröffentlichten Plan für die Jahre 2025–2028 findet sich ein Vorschlag zur deutlichen Erhöhung der Einnahmen aus Straßenmautgebühren.
Das Finanzministerium bereitet neue Wege vor, Haushaltslöcher zu stopfen – und nimmt wieder einmal die Transportbranche ins Visier. Im frisch veröffentlichten Plan für die Jahre 2025–2028 findet sich ein Vorschlag zur deutlichen Erhöhung der Einnahmen aus Straßenmautgebühren.
Geplante Änderungen:
- Erweiterung des Mautstraßennetzes um 645 km (d. h. +12 %)
- Anhebung der Basis-e-TOLL-Tarife um bis zu 42 %
- Neue Unterscheidung der Fahrzeuge nach CO2-Emissionen
- Mögliche Mautbefreiungen für Elektro-Lkw
Als möglicher Umsetzungstermin wurde der 1. Dezember 2025 genannt. Aber Achtung – das ist nur ein Vorschlag. Es gibt weder einen genehmigten Tarif noch eine Karte der neuen Abschnitte. Dafür gibt es reichlich Spekulationen und mangelnde Konkretheit. Die Regierung schätzt, dass dies 2026 dem Haushalt 2,7 Mrd. zł einbringen könnte.
Für Spediteure ist das ein klares Signal: Besser auf Preiserhöhungen vorbereiten. Selbst wenn diese nicht sofort in vollem Umfang kommen, wird sich die Richtung der Änderungen kaum ändern.
Ist es fair, eine einzige Branche mit den Kosten des Stopfens systemischer Löcher zu belasten? Wo endet „Planung" und wo beginnt das schlichte Testen der Geduld der Steuerzahler?